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AbwehrmechanismenEin Abwehrmechanismus ist eine Operation, die sich gegen Unlust auslösende Impulse und Reize richtet. |
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Der Abwehr unterliegen Erinnerungen, Phantasien, Wünsche, Triebe und andere innere Prozesse ebenso wie Reize aus der Umwelt, wenn diese das psychische Gleichgewicht eines Menschen gefährden und daher Unlustgefühle nach sich ziehen könnten. Die Abwehr ist häufig zwanghaft geprägt und läuft unbewusst ab. Die Abwehr ist ein normaler Vorgang zur Aufrechterhaltung der psychischen Integrität; ein Übermaß der Verwendung von Abwehrmechanismen kann allerdings Symptom einer psychischen Störung sein. Unter "Abwehrmechanismen" sind verschiedene Formen der Abwehr zu verstehen. Die Form der Abwehr hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, z. B. der Art einer psychischen Erkrankung oder dem Entwicklungsstand eines Konflikts. Aus psychoanalytischer Sicht hängen die vorherrschenden Abwehrmechanismen vom Zeitpunkt ab, an dem eine psychische Störung verursacht wurde. Bei den sog. Frühen Störungen, die in den ersten Der bekannteste Abwehrmechanismus ist die Verdrängung, die im allgemeinen Sprachgebrauch sogar als gleichbedeutend mit dem Begriff der Abwehrmechanismen verwendet wird. "Verdrängung" bezeichnet eine geistige Operation, die das Ziel verfolgt, eine mit einem Trieb verknüpfte Vorstellung (Gedanken, Bilder, Erinnerungen) in das Unbewusste zurückzustoßen. Die Verdrängung erfolgt, wenn die an sich lustvolle Befriedigung des Triebes Unlust nach sich ziehen könnte (z. B. sexueller Kontakt mit der Ehefrau des muskelbepackten und aggressiven Nachbarn).
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